Über mich

Kreativität ist, neben Bewegung und Natur, eine wichtige Säule in meinem Leben. Und die Kreativität lässt sich wunderbar mit der Reflexion eigener Themen verbinden. Dazu muss man keine Künstler*in sein, sondern sich einfach nur auf die Lust an kreativer Gestaltung einlassen.

Nach einigen Jahren in der Bildungs- und Sozialarbeit habe ich 12 Jahre als Medienpädagogin Radiosendungen produziert, Video- und Trickfilmworkshops durchgeführt und Dokumentarfilme für soziale und kulturelle Vereine und Organisatonen gedreht.

In diesen unterschiedlichen Arbeitsfeldern (in der Flüchtlingssozialarbeit, als Medienpädagogin und immer wieder als Dozentin in der beruflichen Bildung) haben mich Supervisionen und Beratungen sehr gestärkt.

Selbstreflexion und Selbstkenntnis, so abgedroschen die Begriffe auch klingen mögen, sind ein wichtiger Baustein für ein entspanntes und gelassenes Berufsleben. Wer sich gut kennt, geht sich selbst nicht mehr so schnell „auf den Leim“. Man genießt die eigenen heiteren Stärken und lebt gelassen mit persönlichen „Schwächen“ und negativen Anteilen.

Leider stelle ich als Dozentin fest, dass die Selbstreflexion im Unterricht an den Fachschulen für Sozialpädagogik oft viel zu kurz kommt und ich hoffe, das ändert sich noch. Denn nur mit einer professionellen fundierten Fähigkeit zur Selbstreflexion kann man die eigene Rolle im System erkennen, Störungen und Konflikte am Arbeitsplatz richtig einordnen und sich selbst und anderen wertschätzend begegnen.